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Pressemeldungen

2014 Presse-Informationen

John Deere erzielt 981 Millionen US-$ Gewinn im zweiten Quartal

  • Gewinn pro Aktie sinkt um 4 % auf US-$ 2,65; Umsatzerlöse und sonstige Erträge gehen um 9 % zurück
  • Sorgfältige Umsetzung der Geschäftspläne und gründliches Kostenmanagement stützen Ergebnisse
  • Ausblick für das Jahresergebnis bleibt bei 3,3 Milliarden US-$

Mannheim, 14. Mai 2014

 

Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (30. April) auf 980,7 Millionen US-$ (Vorjahr: 1,084 Milliarden US-$) bzw. US-$ 2,65 (US-$ 2,76) je Aktie. Im ersten Halbjahr erreichte das Ergebnis 1,662 Milliarden US-$ (1,734 Milliarden US-$) bzw. US-$ 4,46 (US-$ 4,41) je Aktie.

Weltweit gingen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 9 % auf 9,948 Milliarden US-$ zurück und sanken im ersten Halbjahr um 4 % auf 17,602 Milliarden US-$). Dabei erreichten die Maschinenumsätze im zweiten Quartal 9,246 Milliarden US-$ (10,265 Milliarden US-$) bzw. 16,195 Milliarden US-$ (17,058 Milliarden US-$) im ersten Halbjahr.

„John Deere ist auf dem Weg zu einem weiteren Jahr solider Resultate und Betriebsergebnisse“, so der CEO und Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Samuel R. Allen. „Unser Gewinn im zweiten Quartal ist ein weiterer Beleg für die fachkundige Umsetzung unserer Geschäftspläne. Wir haben die Kosten und die Aktiva gut unter Kontrolle gehalten und gleichzeitig wichtige Modellwechsel unter
Berücksichtigung neuer Abgasrichtlinien vollzogen. Außerdem haben unsere Bau- und Forstmaschinensparte sowie das Finanzierungsgeschäft ihre Ergebnisse verbessert, was die Stärke unseres breit aufgestellten Angebotes widerspiegelt.


Geschäftsverlauf


Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsätze der weltweiten Maschinensparten um 10 % im Quartal bzw. um 5 % im ersten Halbjahr. Dabei sind in beiden Zeiträumen bessere Preise mit jeweils 2 Prozentpunkten berücksichtigt sowie ungünstige Umrechnungskurse
mit einem Prozentpunkt. Die Maschinenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada gingen im zweiten Quartal um 12 % bzw. im Halbjahr um 6 % zurück. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas sanken die Umsätze um 6 % im Quartal bzw. um 3 % im Halbjahr, wobei ungünstige Umrechnungskurse in beiden Zeiträumen mit jeweils 2 Prozentpunkten zu Buche schlugen.

Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte 1,361 Milliarden US-$ (1,663 Milliarden US-$) im zweiten Quartal bzw. 2,252 Milliarden US-$ (2,500 Milliarden US-$) im Halbjahr. Der Rückgang in beiden Zeiträumen war dabei vor allem auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Produktionsprogramm zurückzuführen, wogegen bessere Preise das Ergebnis begünstigten.

Der Gewinn der Maschinensparten erreichte 838 Millionen US-$ (953 Millionen US-$) im zweiten Quartal und belief sich im Halbjahr auf 1,381 Milliarden US-$ (1,478 Milliarden US-$). Zusätzlich zu den oben genannten Faktoren wirkte sich ein niedrigerer effektiver Steuersatz vorteilhaft auf die Ergebnisse in beiden Zeiträumen aus.

Im Finanzierungsgeschäft erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn 147,7 Millionen US-$ (125 Millionen US-$) im Quartal bzw. 289,9 Millionen US-$ (257,9 Millionen US-$) im Halbjahr. Der Zuwachs im zweiten Quartal beruhte vor allem auf einem gewachsenen Finanzierungsbestand, wenngleich gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten diesen teilweise wieder aufzehrten. Das Halbjahresergebnis profitierte von einem gewachsenen Finanzierungsbestand und einem günstigeren effektiven Steuersatz, wogegen geringere Erträge aus der Ernteversicherung und gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten die Resultate schmälerten.


Erwartungen

 

Die Maschinenumsätze werden im Geschäftsjahr 2014 wie auch im 3. Quartal voraussichtlich um 4 % niedriger ausfallen. Im Jahresergebnis sind dabei ungünstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt berücksichtigt. Damit dürfte das Geschäftsjahresergebnis etwa 3,3 Milliarden US-$ erreichen.

„John Deere erwartet im Geschäftsjahr erneut ein Ergebnis in Rekordnähe und das Unternehmen ist gut aufgestellt, um über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg solide Ergebnisse zu erzielen“, so Allen. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Investitionen in neue Produkte und Märkte, gepaart mit strikter Kontrolle der Kosten und des eingesetzten Kapitals, dem Unternehmen eine solide Grundlage bieten und unsere
Wachstumspläne nachhaltig unterstützen. Diese Pläne sind wichtig, um den weltweit wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur decken zu können,“ fügte er hinzu, „und sie sollten den Investoren und Kunden des Unternehmens in den kommenden Jahren deutliche Vorteile verschaffen.“

 

Ergebnisse der Maschinensparten

 

  • Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Vor allem aufgrund geringerer Liefermengen, dem bereits bekanntgegebenen Verkauf von John Deere Landscapes und infolge ungünstiger Umrechnungskurse gingen die Umsätze im zweiten Quartal um 12 % bzw. im Halbjahr um 7 % zurück, wenngleich bessere Preise die Ergebnisse begünstigten.
    Der Betriebsgewinn belief sich im zweiten Quartal auf 1,229 Milliarden US-$ (1,582 Milliarden US-$) und erreichte im Halbjahr 2,026 Milliarden US-$ (2,347 Milliarden US-$). Der Rückgang war dabei vor allem auf geringere Liefermengen, ungünstige
    Umrechnungskurse und ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Produktionsprogramm zurückzuführen, dagegen begünstigten bessere Preise die Ergebnisse.
  • Bau- & Forstmaschinen.
    Vor allem aufgrund höherer Liefermengen stiegen die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen im zweiten Quartal um 2 % und wuchsen im Halbjahr um 3 % an. Der Betriebsgewinn erreichte im zweiten Quartal 132 Millionen US-$ (81 Millionen US-$) bzw. im Halbjahr 226 Millionen US-$ (153 Millionen US-$). Dabei wirkten sich in erster Linie gestiegene Liefermengen, niedrigere Produktionskosten
    sowie geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten vorteilhaft auf das Ergebnis des Quartals aus, das durch Verkaufsförderungskosten teilweise geschmälert wurde. Im Halbjahr begünstigten niedrigere Forschungs- und Entwicklungskosten
    zusätzlich die Resultate.

 

Marktlage und Ausblick

 

  • Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landtechnik und mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden 2014 einschließlich des Effektes ungünstiger Umrechnungskurse in Höhe von einem Prozentpunkt voraussichtlich um 7 % niedriger ausfallen. Obwohl die Agrarkonjunktur vergleichsweise stabil verlaufen
    dürfte, werden die Einkommen der Landwirte vermutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr. Dieser Rückgang beeinträchtigt die Nachfrage nach Landmaschinen, allen voran nach großen Modellen. Gleichzeitig begünstigt die Belebung des Viehhaltungssektors in den Vereinigten Staaten die Nachfrage nach kleineren und mittelgroßen Traktoren. Aufgrund dieser Faktoren werden die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada im Geschäftsjahr voraussichtlich um 5-10 % niedriger ausfallen. Infolge niedrigerer Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen werden die Umsätze der Branche in den EU28-Märkten um etwa 5 % zurückgehen. In Südamerika dürften die Branchenumsätze mit Traktoren und Mähdreschern gegenüber dem starken Vorjahr 2013 um etwa 10 % nachgeben. Dagegen sollten die Umsätze in Asien leicht ansteigen. Bei Maschinen für die Grundstückspflege und bei kleinen Nutzfahrzeugen werden die Branchenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada aufgrund verbesserter Marktbedingungen 2014
    um etwa 5 % höher ausfallen.
 
  • Bau- und Forstmaschinen. Weltweit werden die John Deere Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen im Geschäftsjahr 2014 voraussichtlich um etwa 10 % anwachsen. Der Zuwachs ist das Ergebnis der anhaltenden konjunkturellen Erholung und steigender Neubautätigkeit in den Vereinigten Staaten sowie höherer Umsätze außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas. Die weltweiten Umsätze mit Forstmaschinen dürften vor allem aufgrund einer verbesserten Konjunktur und gestiegener Umsätze in Europa höher ausfallen.
  • Finanzierungsgeschäft. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn im Finanzierungsgeschäft dürfte 2014 etwa 600 Millionen US-$ erreichen. Diese gegenüber dem Vorjahr verbesserte Prognose basiert vor allem auf einem gewachsenen Finanzierungsbestand und günstigeren Steuersätzen. Diese Faktoren werden teilweise durch gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geringere
    Gewinne aus der Ernteversicherung sowie höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau beeinträchtigt.

 

Wichtiger Hinweis:
Dies ist eine auszugsweise Übersetzung der heutigen Pressemitteilung von Deere & Company, Moline, USA. Verbindlich ist ausschließlich die Original-Pressemitteilung einschließlich des darin enthaltenen „Safe Harbor Statement“ in englischer Sprache

Kontakt:

John Deere GmbH & Co. KG

Region 2 Sales & Marketing Center

Public Relations
Dr. Oliver Neumann
John-Deere-Straße 70
68163 Mannheim


Tel. +49 (0) 621 - 829-8161
E-Mail: pressemitteilungen@johndeere.com