• (Andere Länder)
  • |
  • Vertriebspartnersuche
/ / Welche Vorteile bieten Vertikutierer?

Welche Vorteile bieten Vertikutierer?

Der einfachste Weg zu einem gesunden Rasen

Sehen Sie Ihrem Rasen beim Wachsen zu: Ganz gleich, wie groß Ihr Garten sein mag: Mit unseren Elektro- und Benzinvertikutierern erhält Ihr Rasen eine belebende Pflegekur. Das Ergebnis wird auch Ihren Nachbarn nicht entgehen. Der Rasen sollte vor dem ersten Vertikutieren mindestens drei Jahre alt sein. Mähen Sie ihn so kurz wie möglich, bevor Sie beginnen – ideal ist eine durchschnittliche Höhe von 4 cm. Arbeiten Sie zudem bei möglichst trockenem Boden, denn dies schützt die Maschine vor Beschädigungen und hält die entstehenden Rillen offen.

WAS IST VERTIKUTIEREN?

Beim Vertikutieren wird der Rasen leicht geschnitten, dadurch werden Mulch (alter Rasenschnitt) und Moos entfernt. Dadurch kann der Boden mehr Sauerstoff aufnehmen und der Rasen wächst schneller. Der ursprüngliche englische Begriff "verticutting" (vertikutieren) ist ein Kofferwort aus "vertical" (vertikal) und "cut" (schneiden).

Die beste Zeit zum Vertikutieren des Rasens ist im Frühjahr zwischen Mitte April und Anfang Mai. In dieser Zeit kann sich der Rasen am besten regenerieren. Die scharfen, spiralförmig gewundenen Messer des Vertikutierers von John Deere schneiden die Grasnarbe millimetertief ein. Dadurch wird der Bodenbereich von abgestorbenem Gras und unerwünschtem Rasenfilz befreit.
Der Vertikutierer mit Auffangbehälter sammelt das Material beim Vertikutieren.

Beim Vertikutieren werden nicht ausreichend verwurzelte Halme herausgezogen. Daher sollte frisch gesäter Rasen nicht vertikutiert werden, die Wurzeln haben erst nach einigen Monaten Wachstum ausreichend Halt gefunden. Als Faustregel gilt, dass der Rasen mindestens drei Jahre alt sein sollte, bevor er das erste Mal vertikutiert werden kann.

Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen gedüngt werden. Je nach Bodenbeschaffenheit kann die Oberfläche auch gesandet werden. Bei stark ausgedünnter Grasnarbe ist ggf. auch eine anschließende Aussaat ratsam.

Rasenfilz – was ist das und wie wird er gebildet?
Im Laufe des Jahres bleiben Pflanzenreste zurück und Grasschnitt sammelt sich an. Dadurch wird die Oberfläche des Bodens dichter und undurchlässig. Regenwasser, Luft und Nährstoffe können die Graswurzeln nicht mehr erreichen. Der Rasen wirkt ungesund und die einzelnen Pflanzen bilden keine zusammenhängende Fläche mehr.

RICHTIG VERTIKUTIEREN

Durch regelmäßiges Vertikutieren, Mähen und Düngen bleibt Ihr Rasen gesund und ansehnlich. Wenn die Bodentemperatur 8 °C erreicht, beginnt das Gras zu wachsen. Diese Bedingungen sind optimal geeignet für den ersten Einsatz des Vertikutierers.

Je nach Witterungsbedingungen kann der Vertikutierer in Europa von April bis September verwendet werden. Auch der Herbst ist eine gute Zeit zum Vertikutieren, da Ihr Rasen noch einmal wertvolle Pflege erfährt und das im Sommer gewachsene Moos entfernt wird.

Dabei sollte Folgendes beachtet werden:

  • Der Rasen sollte bereits im Frühjahr ein- oder zweimal gemäht worden sein.
  • Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren mit der geringsten machbaren Schnitthöhe – ideal sind vier Zentimeter.
  • Der Boden sollte ausreichend trocken sein. Dies vereinfacht die Arbeit und schützt das Material.

BESTIMMEN SIE DIE KORREKTE ARBEITSTIEFE

Stellen Sie die Arbeitstiefe korrekt ein. Dies ist abhängig vom Grad der Verfilzung und der Verdichtung des Bodens. Das Alter des Rasens ist von entscheidender Bedeutung. Fahren Sie das Gerät auf den Rasen – das Messer sollte den Boden gerade berühren. Fahren Sie den Vertikutierer bei laufendem Motor eine kurze Strecke auf dem Rasen vor und zurück.

Korrigieren Sie die Arbeitstiefe so, dass das Messer die Oberfläche gerade einschneidet.

Setzen Sie das Messer des Vertikutierers nun in die Startposition, sodass die Arbeitstiefe eingestellt ist. In dieser Startposition kann die gewünschte Schnitthöhe eingestellt und entsprechend nachjustiert werden.

Die Schnitthöhe beträgt für einen sorgfältig gepflegten Rasen drei Millimeter, für einen unbehandelten Rasen ca. fünf Millimeter.

Im Prinzip ist es besser, alle drei Wochen ca. drei Millimeter tief zu skarifizieren (tiefzuschlitzen).

Nun können Sie beginnen. Verwenden Sie bei gepflegtem Rasen den Vertikutierer in einer Richtung. Arbeiten Sie sich bei stärker verfilzten Flächen zunächst in eine Richtung vor und anschließend wieder zurück. Achten Sie beim Richtungswechsel darauf, dass das Messer frei ist (Griff nach unten). Arbeiten Sie zügig. Stellen Sie die Maschine ab, wenn Sie anhalten.

Entfernen Sie den Rasenfilz an der Oberfläche gründlich mit dem Rechen. Nun kann der Rasen gedüngt oder gesandet werden. Bei Trockenheit sollten Sie nicht vergessen, die Fläche ausreichend zu bewässern.

Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen für ein paar Tage geschützt werden. Dadurch kann sich die Grasnarbe von den Belastungen des Vertikutierens erholen.

Wichtiger Hinweis:
Bei großer Trockenheit muss der Rasen nach dem Vertikutieren unbedingt bewässert werden.

Bitte beachten Sie im Herbst:
Rechen Sie bei trockener Witterung zuerst das gefallene Laub zusammen. Dies wird zu wertvollem Humus umgewandelt, der den Boden perfekt aufwertet und düngt.

DER UNTERSCHIED: VERTIKUTIEREN UND AERIFIZIEREN

Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung einer Rasenfläche. Mittels einer Maschine werden 5 bis 9 cm tiefe und fingerdicke Löcher in die Rasenfläche gestochen und diese nachträglich wieder mit Sand verfüllt. Die Stachel, mit denen die Löcher erzeugt werden, können hohl (Spoons) oder massiv sein.

Durch den auch Stacheln genannten Vorgang wird die Rasenverdichtung aufgebrochen, es erfolgt ein Gasaustausch, somit wird das Bodenleben der aeroben Bakterien und das Rasenwachstum gefördert. Im Anschluss an das Aerifizieren wird eine Nachsaat und eine Düngung durchgeführt. Auf Golfgrüns wird die Gesamtfläche nach dem Aerifizieren nachgesandet und eingeebnet (abgeschleppt).

Aerifizieren wird meist vor einem saisonalen Wachstumsschub des Rasens durchgeführt, also Anfang Mai oder Mitte August. Je nach Boden- und Klimaverhältnissen kann dieses auch variieren, so dass Flächen öfter aerifiziert werden. Bei der Verwendung von kleinen Spoons wird ein Besandungsgang nicht unbedingt durchgeführt (z. B. um eine nasse Stelle zu belüften).