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Pressemeldungen

2014 Presse-Informationen

John Deere beansprucht Führungsrolle bei intelligenten Lösungen

Christoph Wigger: Datenbasierte Landwirtschaft hebt die Produktivität landwirtschaftlicher Betriebe auf eine neue Stufe

Landwirtschaftsbetriebe werden immer größer, Lohnunternehmer erweitern ihre Angebotspalette. Die stärkere Verteilung der Flächen, größere Maschinen, mehr Mitarbeiter und zunehmende Reglementierung stellen beide Gruppen vor immer neue Herausforderungen. Um dennoch wirtschaftlich tragbare Ergebnisse erzielen zu können, erfordern diese Parameter eine professionellere Betriebsführung mit dem Ziel, Lohn- und Investitionskosten zu senken, Erträge zu erhöhen und Risiken einzudämmen.


"Die nächste Generation von Lösungen wird die Tür zum digitalen Zeitalter in der datenbasierten Landwirtschaft aufstoßen und die meisten dieser Probleme lösen", erklärt Christoph Wigger, bei John Deere Vice President, Sales & Marketing für die Region 2. "Unserer John Deere FarmSight-Strategie, die sich hauptsächlich an landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmer richtet, kommt in dieser Entwicklung eine Vorreiterrolle zu. Sie haucht dem 20 Jahre alten Ansatz der Präzisionslandwirtschaft endlich Leben ein. Durch die Einbeziehung von Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette (Kunden, landwirtschaftliche Berater, Händler für Maschinen und andere Unternehmen aus der Branche) bleiben wir unserem Grundsatz treu, das System für alle Marken offen zu halten. Gleichzeitig erlauben wir uns und unseren Partnern keinerlei Nachlässigkeit beim Thema Datenschutz und Datensicherheit", fährt Wigger fort.


Neben umfassenden Investitionen in Forschung und Entwicklung zur weiteren Steigerung der Leistung seiner Landmaschinen hat John Deere in den letzten Jahren auch große Summen in die Entwicklung intelligenter Lösungen gesteckt. Mit diesen Investitionen können Maschinendaten und landwirt-schaftliches Fachwissen genutzt und drei wesentliche Ziele für den Benutzer erfüllt werden: höhere Leistung, verlängerte Einsatzzeiten und geringere Betriebskosten.


"Der Akzeptanzgrad und die Anzahl der Aktivierungen von John Deere Systemen zeigen eindeutig, wie offen unsere Lösungen sind. Von John Deere zugelassene automatische Lenksysteme stehen für mehr als 600 Modelle von Fremdanbietern zur Verfügung, darunter Traktoren, Feldhäcksler und andere selbstfahrende Maschinen", erzählt Georg Larscheid, als Integrated Solution Implementation Manager zuständig für die Umsetzung integrierter Lösungen.


"John Deere hat zusammen mit anderen Herstellern den ISOBUS-Standard aus der Taufe gehoben, der auf der Agritechnica 2001 in Hannover präsentiert wurde. Und wir erhielten 2003 für unser GreenStar-Display GreenStar 2 2100 die erste ISOBUS-Zertifizierung in der Branche", erzählt Larscheid weiter. "Wir sind heute stolz darauf, seit der Markteinführung unserer Traktorenbaureihe 6020 im gleichen Jahr die meisten für ISOBUS/AutoTrac vorbereiteten Traktoren am Markt zu haben. Diese können ohne Einschränkung zusammen mit Feldspritzen, Sämaschinen, Saatgutwagen, Drillmaschinen, Düngerstreuern, Ballenpressen und Anbaugeräten anderer Hersteller eingesetzt werden."


In den vergangenen drei Jahren ist nicht nur die Anzahl der Bestellungen für Maschinen mit ISOBUS-/AutoTrac-Vorbereitung deutlich angestiegen, die Gemeinschaft der Nutzer von Telematiklösungen wächst ebenfalls und spiegelt dadurch die steigende Nachfrage nach datenbasierten Anwendungen in der Landwirtschaft wider. Seitens der Lieferanten und ihrer auf die Kunden ausgerichteten Vertriebspartner sind also Reaktionen gefordert.

Die Maschinenparks heutiger Landwirtschaftsbetriebe und Lohnunternehmer sind äußerst komplex geworden; ihre Bedienung und Wartung erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Spezialkenntnissen. Daher tritt der Vertriebspartner zunehmend auch als Berater für Software, Datenverwaltung und Anwendungen auf. Mit seinem "ConnectedCombine" bietet John Deere nun eine aus mehreren Komponenten bestehende Lösung zur Optimierung der Maschinenleistung an, die auch John Deere FarmSight Dienstleistungen umfasst.
Zu den wichtigsten Elementen des Konzepts gehören das AutoTrac-Lenksystem, die Interaktive Mähdreschereinstellung (IME) und der Display-Fernzugriff, mit dem sich der Fahrer bei Bedarf professionelle Unterstützung ins Boot holen kann.


"Durch die Umsetzung der Theorie in die Praxis funktioniert John Deere FarmSight wie eine Gleichung mit drei Gliedern", erläutert Wigger. “John Deere FarmSight = datenbasierte Maschinen + AMS-Komponenten + FarmSight-Dienstleistungen des Vertriebspartners.” Laut John Deere müssen drei Grundvoraussetzungen erfüllt sein, um dieses Konzept erfolgreich umsetzen zu können: • Kompatibilität für alle Marken • nahtlose Integration der Partner • umfassender Datenschutz und Datensicherheit Kompatibilität mit allen Marken wird durch ISOBUS und die Schnittstellen der Lenksysteme gewährleistet. Bei Telematikanwen-dungen schließt die Kompatibilität auch die Datenübertragung von Maschine zum Portal oder Rechner ein. John Deere bietet ebenfalls markenübergreifend Verbindungen zwischen zwei Portalen oder zwischen Portal und Rechneranwendung an. "Falls jemand immer noch glaubt, dass John Deere nicht offen ist, darf er uns gern den Wettbewerber zeigen, der einen höheren Grad an Offenheit anbietet", erklärt Wigger.


Nahtlose Integration von Partnern stellt nach der branchenweiten Einführung des ISOBUS-Standards eine der wichtigsten Errungenschaften der intelligenten Lösungen von John Deere dar. Zu den Partnern zählen nicht nur die Hersteller von Anbaugeräten, sondern auch Lieferanten für landwirtschaftliche Betriebsmittel, Softwareanbieter und Anbieter landwirtschaftlicher Leistungen (Berater usw.). Durch den "offenen Ansatz" kann quasi jeder ein Partner von John Deere werden, solange die üblichen Standards und Sicherheitsstufen eingehalten werden. "Von den benutzerfreundlichen Lösungen können unsere Kunden einen Mehrwert erwarten, Vorteile gemeinsamer Investitionen zur Steigerung der Erträge und eine Senkung der Investitionskosten, darunter auch eine nahtlose Datenverwaltung, mit der der Kunde selbst darüber entscheidet, was wohin geht", fügt Wigger hinzu.


Umfassender Datenschutz und Datensicherheit zählen zu den Grundvoraussetzungen, um die datenbasierte Landwirtschaft auf die Erfolgsspur zu schicken. John Deere ist eine Marke, die auf 177 Jahre Tradition und Werte zurückblickt und der die Kunden vertrauen. Daher setzt John Deere alles daran, die "strengsten verfügbaren Normen" einzuhalten. Um die bestmögliche Datensicherheit zu gewährleisten, verfolgt das Unternehmen einen dreistufigen Ansatz.


Wert: John Deere hat das gewaltige Potenzial der datenbasierten Landwirtschaft und deren Rolle für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung erkannt.


Sicherheit: Die Anwendungen von John Deere entsprechen in vollem Umfang der europäischen Datenschutzrichtlinie und den örtlichen Datenschutzgesetzen und arbeiten nach dem Prinzip der Anonymisierung und Aggregation der Daten. Das Unternehmen hat einen Prozess zur Schaffung physischer Datenspeicherorte in Europa angeschoben. Darüber hinaus unterzieht sich John Deere Audits in Übereinstimmung mit anderen Bereichen (Finanzen, Steuern, IT usw.).


Wahlmöglichkeit: Die Kunden entscheiden selbst darüber, wer auf die Daten zugreifen kann und für wen sie freigegeben werden. Sie haben ebenfalls das Recht, die Löschung ihrer Daten zu verlangen.


"Genau wie alle unsere Kooperationspartner nehmen wir das Datenschutzproblem sehr ernst", bemerkte Cory Reed, Senior Vice President Intelligent Solutions, in einer Grundsatzrede. "Und viele unserer Kunden sehen bereits den Unterschied, den die datenbasierte Landwirtschaft bei der Umsetzung ihrer operativen Entscheidungen spielt."

Kontakt:

John Deere GmbH & Co. KG

Region 2 Sales & Marketing Center

Public Relations
Ralf Lenge
John-Deere-Straße 70
68163 Mannheim


Tel. +49 (0) 621 - 829-8161
E-Mail: pressemitteilungen@johndeere.com