• (Andere Länder)
  • |
  • Vertriebspartnersuche
/ / /

Pressemeldungen

2013 Presse-Informationen

John Deere erzielt mit 997 Millionen US-$ Rekordgewinn im 3. Quartal

  • 26 % Gewinnanstieg bei 4 % höheren Umsätzen und sonstigen Erträgen
  • Hohe Gewinne im Landmaschinen- und Finanzierungsgeschäft treiben das Ergebnis nach oben
  • Umfangreiche Wachstumsinvestitionen bleiben auf Kurs und fördern die Ausweitung der weltweiten Präsenz
  • Gewinnerwartung  steigt auf 3,45 Milliarden US-$

Mannheim, 14. August 2013   -

Der auf Deere & Company entfallende Gewinn erreichte im dritten Quartal des Geschäftsjahres (31. Juli) 996,5 Millionen US-$ (788 Millionen US-$) bzw. US-$ 2,56 (US-$ 1,98) je Aktie.

 

In den ersten neun Monaten belief sich das auf Deere & Company entfallende Ergebnis auf 2,730 Milliarden US-$ (2,377 Milliarden US-$) bzw. auf US-$ 6,97 (US-$ 5,88) je Aktie.

 

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im dritten Quartal um 4 % auf 10,010  Milliarden US-$ bzw. um 8 % auf 28,345 Milliarden US-$ in den ersten neun Monaten. Dabei erzielten die Maschinensparten im dritten Quartal einen Umsatz von 9,316 Milliarden US-$ (8,930 Milliarden US-$) bzw. von 26,373 Milliarden US-$ (24,454 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten.

 

„Infolge des Rekordergebnisses im dritten Quartal ist John Deere auf einem guten Weg zu einem weiteren Jahr eindrucksvoller Resultate“ sagte dazu der CEO und Verwaltungsratsvorsitzende Samuel R. Allen. Umsatz und Gewinn seien höher ausge-fallen als jemals zuvor in einem dritten Quartal. „Der Erfolg des Unternehmens spiegelt die beachtliche Stärke der Landwirtschaft insbesondere in Nord- und Südamerika wider. Wir machen darüber hinaus weitere Fortschritte bei der Umsetzung unserer breit gefächerten Geschäfts- und Marketingpläne, die eine Ausweitung unserer globalen Präsenz bei gleichzeitig genauer Kontrolle der Kosten und des eingesetzten Kapitals zum Ziel haben.

 

Geschäftsverlauf

 

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4 % im Quartal bzw. um 8% in den ersten neun Monaten. Sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten wirkten sich dabei Preissteigerungen mit jeweils 3 Prozentpunkten und ungünstige Wechselkurse mit 1 Prozentpunkt auf die Umsätze aus. In den Vereinigten Staaten und Kanada wuchsen die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 4 % bzw. in den ersten neun Monaten um 9 % an. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada stiegen sie um 5 % im Quartal bzw. um 6 % in den ersten neun Monaten, wobei ungünstige Wechselkurse in beiden Zeiträumen mit einem Prozentpunkt bzw. drei Prozentpunkten zu Buche schlugen.

 

Die Deere & Company Maschinensparten erzielten im dritten Quartal einen Betriebsgewinn von 1,443 Milliarden US-$ (1,127 Milliarden US-$) bzw. von 3,943 Milliarden US-$ (3,347 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. In beiden Zeiträumen beruhte der Anstieg in erster Linie auf der Durchsetzung besserer Preise bzw. auf gestiegenen Liefermengen. Ebenso wirkte sich eine Wertberichtigung auf langlebige Wirtschaftsgüter von John Deere Water auf das Ergebnis aus. Darüber hinaus wurde das Ergebnis der ersten neun Monate von gestiegenen Produktions-kosten, höheren Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie von gestiegenen Garantie-kosten und ungünstigen Wechselkursen beeinträchtigt. Der Produktionskostenanstieg beruhte vor allem auf höheren Fertigungsgemeinkosten, wurde aber durch niedrigere Rohmaterialkosten teilweise ausgeglichen. Die höheren Gemeinkosten in der Fertigung waren auf Wachstumsinitiativen, neue Produkte und die Einhaltung von Abgasvor-schriften zurückzuführen.

 

Der Gewinn der Maschinensparten erreichte im dritten Quartal 846 Millionen US-$ (678 Millionen US-$) bzw. in den ersten neun Monaten 2,324 Milliarden US-$ (2,040 Milliarden US-$). Neben den oben genannten Faktoren beeinträchtigten dabei ein höherer effektiver Steuersatz und gestiegene Zinsaufwendungen die Ergebnisse in beiden Zeiträumen. 

 

Im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal auf 150 Millionen US-$ (110,4 Millionen US-$) bzw. auf 407,9 Millionen US-$ (338,6 Millionen US-$) in den ersten neun Monaten. Dabei begünstigten ein gewachsener Finanzierungsbestand und gestiegene Erträge aus der Erntever-sicherung das Ergebnis in beiden Zeiträumen. Hingegen wirkten sich im dritten Quartal höhere Rückstellungen zur Abdeckung von Kreditrisiken ebenso ungünstig aus wie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten in den ersten neun Monaten. Im Vorjahr hatten Erträge aus der Finanzierung von Windkraftanlagen das Ergebnis der ersten neun Monate begünstigt.

 

Erwartungen

 

Im Jahr 2013 dürften die Umsätze gegenüber dem Vorjahr insgesamt um etwa 5 % ansteigen, im vierten Quartal dagegen aber um etwa 5 % niedriger ausfallen als im Vergleichszeitraum. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse mit etwa 1 Prozentpunkt berücksichtigt. Im Geschäftsjahr dürfte der auf Deere & Company entfallende Gewinn etwa 3,45 Milliarden US-$ erreichen.

 

Deere & Company werde das Geschäftsjahr 2013 sehr erfolgreich abschließen, so Allen. „Im vierten Quartal des vergangenen Jahres fielen die Umsätze besonders hoch aus, weil unsere Fabriken teilweise mit hoher Auslastung  die Erfüllung von Kundenaufträgen aufholen mussten. Selbst mit diesem schwierigen Vergleich liegen unserer Vorausschau eine gute Ertragslage für das vierte Quartal und ein Rekordergebnis im dritten aufeinander folgenden Jahr zugrunde.“

 

Längerfristig, so Allen, bleibe er hinsichtlich der weiteren Perspektive des Unternehmens optimistisch. „Wir glauben weiterhin fest daran, dass unsere Investitionen in neue Produkte und Kapazitäten es ermöglichen werden, uns zum bevorzugten Lieferanten für einen weltweit wachsenden Kundenstamm weiter zu entwickeln“, sagte er. „Wir sind der Ansicht, dass der breit angelegte Trend zu einer wachsenden, wohlhabenderen und zunehmend mobilen Gesellschaft nachhaltig ist und das Unternehmen dabei unterstützt, seinen Kunden, Investoren und anderen Interessengruppen bis weit in die Zukunft beträchtlichen Mehrwert zu bieten.“

Ergebnisse der Maschinensparten

 

  • Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Aufgrund höherer Liefermengen und der Durchsetzung besserer Preise stiegen die Umsätze dieser Sparte um 8 % im dritten Quartal bzw. um 12 % in den ersten neun Monaten, wobei ungünstige Umrechnungskurse die Resultate belasteten.

    Der Betriebsgewinn erreichte 1,336 Milliarden US-$ (1,014 Milliarden US-$) im dritten Quartal bzw. 3,684 Milliarden US-$ (2,991 Milliarden US-$). Der Ergebnis-anstieg im dritten Quartal beruhte in erster Linie auf der Durchsetzung besserer Preise und auf höheren Liefermengen. Ebenso wirkte sich eine Wertberichtigung auf langlebige Wirtschaftsgüter von John Deere Water auf das Ergebnis aus. Auch in den ersten neun Monaten begünstigten bessere Preise und gestiegene Liefer-mengen das Ergebnis. Dagegen schmälerten es gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie gestiegene Garantiekosten und ungünstige Wechselkurse.

 

  • Bau- und Forstmaschinen. Aufgrund geringerer Liefermengen sanken die Umsätze im Bau- und Forstmaschinengeschäft im dritten Quartal um 11 % bzw. um 8 % in den ersten neun Monaten. Der Betriebsgewinn erreichte im dritten Quartal 107 Millionen US-$ (113 Millionen US-$) bzw. 259 Millionen US-$ (356 Millionen US-$) in den ersten neun Monaten.  Der Rückgang des Betriebsgewinns im dritten Quartal beruhte hauptsächlich auf geringeren Liefermengen, wobei bessere Preise und geringere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung diesen Effekt teilweise ausgleichen konnten. In den ersten neun Monaten wurde das Ergebnis vor allem durch geringere Liefermengen, gestiegene Produktionskosten, ein weniger vorteilhaftes Produktionsprogramm sowie durch gestiegene Vertriebs- und Verwal-tungskosten beeinträchtigt, dagegen wirkte sich die Durchsetzung besserer Preise vorteilhaft aus.



Marktlage und Ausblick 

 

  • Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die weltweiten Umsätze dieser Sparte werden 2013 voraussichtlich um insgesamt 7 % höher ausfallen, wobei ungünstige Wechselkurse bereits mit 1 Prozentpunkt berück-sichtigt sind. Vergleichsweise hohe Erzeugerpreise und landwirtschaftliche Einkommen werden voraussichtlich auch weiterhin die Nachfrage nach Land-maschinen in weiten Teilen der Welt stützen. Gleichzeitig werden die Umsätze des Unternehmens von der Ausweitung der globalen Präsenz und neuen fortschrittlichen Produkte profitieren.

    Angesichts der ungebrochen hohen Nachfrage nach leistungsfähiger Landtechnik, wie PS-starken Traktoren und Mähdreschern, werden die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada voraussichtlich um etwa 5 % ansteigen.

    Dagegen werden die Umsätze der Branche in den EU28-Märkten aufgrund anhaltend schwacher Konjunktur und der schwächer tendierenden Landwirtschaft im Vereinigten Königreich um etwa 5 % niedriger ausfallen. In Südamerika werden die Branchenumsätze infolge der stabilen Konjunkturlage sowie der Auswirkungen der Finanzierungsprogramme der brasilianischen Regierung um etwa 20 % ansteigen. In den GUS-Märkten werden die Umsätze der Branche etwas geringer ausfallen als 2012, während sich die Umsätze in Asien kaum verändern werden. Aufgrund der verbesserten Konjunkturlage werden die Umsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege bzw. mit Vielzweckfahrzeugen 2013 um etwa 5 % steigen.

 

  • Bau- und Forstmaschinen. Die Umsätze des Bau- und Forstmaschinengeschäftes werden 2013 weltweit voraussichtlich um rund 8 % sinken. Dieser Rückgang beruht in erster Linie auf einer vorsichtigen Einschätzung der US-Konjunkturentwicklung. Die Perspektiven des weltweiten Forstmaschinengeschäftes sind insofern günstiger als die höhere Nachfrage in den Vereinigten Staaten die Konjunkturschwäche auf den europäischen Märkten wird mehr als ausgleichen können.

 

  • Finanzdienstleistungen.  Im Geschäftsjahr 2013 wird der auf Deere & Company entfallende Gewinn der Finanzdienstleistungssparte voraussichtlich 560 Millionen US-$ erreichen. Die voraussichtliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht in erster Linie auf einem wachsenden Finanzierungsbestand und geringeren Forde-rungen aus der Ernteversicherung, wogegen sich  höhere Vertriebs- und Verwal-tungskosten voraussichtlich ungünstig auf das Ergebnis auswirken werden.

 

 

Wichtiger Hinweis: Dies ist eine auszugsweise Übersetzung der heutigen Pressemitteilung von Deere & Company, Moline, USA. Verbindlich ist ausschließlich die Original- Pressemitteilung einschließlich des darin enthaltenen „Safe Harbor Statement“ in englischer Sprache

Kontakt:

John Deere GmbH & Co. KG

Region 2 Sales & Marketing Center

Public Relations
Ralf Lenge
John-Deere-Straße 70
68163 Mannheim


Tel. +49 (0) 621 - 829-8161
E-Mail: pressemitteilungen@johndeere.com