Pressemeldungen   August 19, 2016

John Deere erzielt 489 Millionen US-$ Gewinn im dritten Quartal

  • Nachfrageschwäche auf den weltweiten Land- und Baumaschinenmärkten schmälert Umsatz und Gewinn; Ergebnis je Aktie leicht verbessert.
  • Alle Sparten dank sorgfältiger Umsetzung der Geschäftspläne bzw. diszipliniertem Management von Kosten und Umlaufvermögen weiter mit Gewinn.
  • Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 auf 1,35 Milliarden US-$ angehoben.

Mannheim, 19. August 2016 - Im dritten Quartal des Geschäftsjahres (31. Juli) belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn auf 488,8 Millionen (511,6 Millionen US-$) bzw. auf US-$ 1,55 (US-$ 1,53) je Aktie. In den ersten neun Monaten erreichte das auf Deere & Company entfallende Ergebnis 1,239 Milliarden US-$ (1,589 Milliarden US-$) bzw. US-$ 3,91 (US-$ 4,67) je Aktie.

Die weltweiten Umsätze und sonstigen Erlöse sanken im dritten Quartal um 11 % auf 6,724 Milliarden gegenüber dem Vorjahr bzw. in den ersten neun Monaten um 9 % auf 20,124 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze im dritten Quartal auf 5,861 Milliarden US-$ (6,840 Milliarden US-$) bzw. in den ersten Monaten auf 17,737 Milliarden US-$ (19,843 Milliarden US-$).

„John Deere’s Ergebnis spiegelt die anhaltenden Auswirkungen der weltweiten Konjunkturschwäche auf dem Agrarsektor und in den Märkten für Baumaschinen wider“, so der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Samuel R. Allen. „Alle Sparten erzielten Gewinn, wobei der Bereich Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sogar einen höheren Betriebsgewinn erwirtschaftete als im Vorjahr. Wie schon in vorangegangenen Quartalen begünstigten die sorgfältige Umsetzung unserer Geschäftspläne, der Einfluss unseres breit angelegten Produktprogramms sowie die stringente Kontrolle von Kosten und Aktiva unsere Ergebnisse.“

Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr sanken die weltweiten Maschinenumsätze im dritten Quartal um 14 % bzw. um 11 % in den ersten neun Monaten. Darin sind in beiden Zeiträumen bessere Preise mit jeweils 2 Prozentpunkten berücksichtigt. Zusätzlich belasteten ungünstige Umrechnungskurse die Umsätze in beiden Vergleichszeitäumen mit 2 Prozentpunkten. In den Vereinigten Staaten und Kanada gingen die Maschinenumsätze um 16 % im dritten Quartal bzw. um 13 % in den ersten neun Monaten zurück. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas sanken sie um 12 % im Quartal bzw. um 7 % in den ersten neun Monaten, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 4 Prozentpunkten im Quartal bzw. 6 Prozentpunkten in den ersten neun Monaten zu Buche schlugen.

Die Maschinensparten erwirtschafteten einen Betriebsgewinn von 625 Millionen US-$ (601 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 1,526 Milliarden US-$ (1,842 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Die Ergebnisverbesserung im dritten Quartal beruhte in erster Linie auf besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten sowie auf geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, wurde aber teilweise durch geringere Liefermengen und die Auswirkungen ungünstiger Wechselkurse geschmälert.

Dagegen war der Ergebnisrückgang in den ersten neun Monaten vor allem auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Produktprogramms zurückzuführen. Dabei wirkten sich bessere Preise, niedrigere Produktionskosten und geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten vorteilhaft auf die Ergebnisse aus. In beiden Zeiträumen begünstigte darüber hinaus der Erlös aus dem Teilverkauf einer Beteiligung an der nicht konsolidierten SiteOne Landscape Supply, LLC die Resultate.

Im dritten Quartal erwirtschafteten die Maschinensparten des Unternehmens einen Gewinn von 353 Millionen US-$ (344 Millionen US-$) bzw. von 873 Millionen US-$ (1,109 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten.

Im Finanzierungsgeschäft belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal auf 125,9 Millionen US-$ (153,4 Millionen US-$) bzw. in den ersten neun Monaten auf 357,9 Millionen US-$ (480,0 Millionen US-$). Dabei war der Ergebnisrückgang im dritten Quartal vor allem auf geringere Zinsspannen, höhere Rück-stellungen zur Deckung von Kreditrisiken und niedrigere Restwerte bei Leasingobjekten zurückzuführen. In den ersten neun Monaten belasteten vor allem gestiegene Verluste bei Restwerten von Leasingobjekten, geringere Zinsspannen und höhere Rückstellung-en zur Deckung von Kreditrisiken die Resultate. Außerdem hatten Gewinne aus dem Verkauf des Ernteversicherungsgeschäftes das Ergebnis der ersten neun Monate des Vorjahres begünstigt.

Erwartungen

Die Maschinenumsätze des Unternehmens werden im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 10 % zurückgehen bzw. um 8 % im vierten Quartal. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse im Geschäftsjahr mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt sowie ein vorteilhafter Währungseffekt von etwa 1 Prozentpunkt im vierten Quartal. Im Geschäftsjahr 2016 wird der Nettogewinn des Unternehmens voraussichtlich 1,35 Milliarden US-$ erreichen.

„John Deere erzielt weiterhin gute Ergebnisse angesichts herausfordernder Marktbedingungen, insbesondere im Vergleich zu früheren Konjunkturabschwächungen in der Agrarwirtschaft“, so Allen. „Das unterstreicht den Erfolg unserer Bemühungen, ein robusteres Geschäftsmodell zu entwickeln und weitere Ertragsquellen zu erschließen. Gleichzeitig konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unsere Geschäftszweige noch effizienter zu machen und weitere strukturelle Kostensenkungen zu erzielen. Wir vertrauen nach wie vor auf die gegenwärtige Ausrichtung des Unternehmens und glauben fest daran, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist, seinen Kunden und Investoren auch in Zukunft einen Mehrwert zu bieten.

Ergebnisse der Maschinensparten

Landtechnik und Maschinen für die Rasen-und Grundstückspflege. Vor allem aufgrund geringerer Liefermengen und ungünstiger Wechselkurse gingen die Umsätze dieser Sparte im dritten Quartal um 11 % bzw. in den ersten neun Monaten um 7 % zurück, wogegen sich bessere Preise positiv auswirkten.

Der Betriebsgewinn belief sich im dritten Quartal auf 571 Millionen US-$ (472 Millionen US-$) bzw. auf 1,329 Milliarden US-$ (1,378 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Der Gewinnanstieg im dritten Quartal beruhte dabei in erster Linie auf besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten sowie geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, dagegen schmälerten geringere Liefermengen und ungünstige Umrechnungskurse teilweise die Ergebnisse. In den ersten neun Monaten schlugen dagegen geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Produktprogramms zu Buche, wogegen sich bessere Preise, niedrigere Produktionskosten sowie geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten vorteilhaft auswirkten. In beiden Zeiträumen begünstigte der Gewinn aus dem Teilverkauf der Beteiligung an SiteOne Landscape Supply, LLC die Resultate.

Bau- und Forstmaschinen. Die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen gingen aufgrund geringerer Liefermengen im dritten Quartal um 24 % bzw. in den ersten neun Monaten um 21 % zurück.

Diese Sparte erzielte einen Betriebsgewinn von 54 Millionen US-$ (129 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 197 Millionen US-$ (464 Millionen US-$) in den ersten neun Monaten. Dabei ging der Betriebsgewinn vor allem aufgrund von geringeren Liefermengen und einem weniger vorteilhaft zusammengesetzten Produktprogramm zurück, was teilweise von niedrigeren Produktionskosten sowie von geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten aufgefangen werden konnte.

Marktlage und Ausblick

Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die John Deere Umsätze der Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich um 8 % zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt sind.

Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas werden die Umsätze der Branche im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich um etwa 15-20 % geringer ausfallen.Dieser Rückgang, der den Einfluß niedriger Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen widerspiegelt, wirkt sich am stärksten beim Umsatz mit leistungsstarken Maschinen aus.

Die Umsätze der Branche in den EU-28 Märkten werden im Geschäftsjahr 2016 etwa gleich hoch bis 5 % geringer als im Vorjahr ausfallen, wobei sich niedrige Erzeugerpreise und gesunkene landwirtschaftliche Einkommen sowie der anhaltende Druck auf die Milcherzeuger auswirken. In Südamerika werden die Branchenumsätze mit Traktoren und Mähdreschern um etwa 15-20 % zurückgehen, vor allem aufgrund wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit in Brasilien. Wegen der schwächeren Konjunkturlage in China dürften auch die Umsätze in Asien stagnieren bzw. etwas niedriger ausfallen.

Die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden in den Vereinigten Staaten und Kanada etwa gleich hoch ausfallen bzw. um bis zu 5 % steigen. Dabei sollten neue Produkte und die allgemeine Konjunkturerholung die Umsätze mit John Deere Produkten begünstigen.

Bau- und Forstmaschinen. Die weltweiten Umsätze mit John Deere Bau- und Forstmaschinen werden 2016 um etwa 18 % zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt zu Buche schlagen. Diese weniger vorteilhafte Einschätzung beruht vor allem auf der schwachen Konjunkturlage in den Vereinigten Staaten. Gemessen an den guten Ergebnissen im Vorjahr werden die weltweiten Branchenumsätze in der Forstwirtschaft um etwa 5-10 % zurückgehen.

Finanzierungsgeschäft. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn im Finanzierungsgeschäft wird sich im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich auf 480 Millionen US-$ belaufen. Dieser Ausblick berücksichtigt weniger vorteilhafte Zinsspannen, steigende Verluste bei Restwerten von Leasingobjekten und höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken. Außerdem hatte der Verkauf des Ernteversicherungsgeschäftes das Ergebnis des Jahres 2015 begünstigt.

Wichtiger Hinweis: Dies ist eine auszugsweise Übersetzung der heutigen Pressemitteilung von Deere & Company, Moline, USA. Verbindlich ist ausschließlich die Original-Pressemitteilung einschließlich des darin enthaltenen „Safe Harbor Statement“ in englischer Sprache.

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