

Unser Erfolgsrezept ist ganz einfach: Bewährte Saattechnologie, geringer Zugbedarf und dazu Scheibenschare, die für ein gleichmäßiges Auflaufen des Saatguts und damit höhere Erträge sorgen. Die Einscheibenschare der John Deere Universalsämaschine 750A sind weltweit über zwei Millionen Mal im Einsatz, das spricht für sich. Sie stehen für eine präzise Saatgutablage, selbst direkt in die Stoppel.
Mit ihrem robusten, geschweißten Rahmen ist die Universalsämaschine für schwierigste Saatbedingungen ausgelegt. Und mit Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 15 km/h und Arbeitsbreiten von maximal 6 m ist eine hohe Flächenleistung eingebaut.
Die Sämaschinenserie 750A besteht aus drei verschiedenen Konfigurationen mit Arbeitsbreiten von 3 m, 4 m und 6 m (9,8 ft, 13,1 ft und 19,7 ft).
| Arbeitsbreite | 3 m (9,8 ft) | 4 m (13,1 ft) | 6 m (19,7 ft) |
| Anzahl der Furchenzieher | 18 | 24 | 36 |
| Furchenzieherabstand, mm (in) | 166 (6,5) | 166 (6,5) | 166 (6,5) |
| Anzahl der Dosiersysteme | 1 | 1 | 2 |
| Saatgutbehältergröße, L, (gal) | 1800 (475,5) | 1800 (475,5) | 2300 (607,6) |
| Erforderlicher Mindestleistungsbedarf, kW (hp) | 60 (80) | 82 (110) | 104 (140) |
Alle Modelle der Sämaschine 750A verfügen über ProSeries™ Furchenzieher mit einem Furchenzieherabstand von 166 mm (6,5 in), was organischen Rückständen oder Zwischenfruchtmaterial einen reibungslosen Durchfluss ohne Blockierungen ermöglicht.
Beide 3-m (9,8-ft) und 4-m (13,1-ft)-Modelle verfügen über ein einzelnes Dosiersystem. Das 6-m (19,7-ft)-Modell verfügt über zwei Dosiergeräte und kann für die unterschiedlichen Fahrgassenbreiten oder zur Vermeidung von Überlappungen auf bereits bepflanzten Bereichen ein- oder ausgeschaltet werden.
Ein Hauptargument für die Sämaschinen 750A ist ihr geringer Energiebedarf. Selbst das größte Modell mit 6 m (19,7 ft) Arbeitsbreite kann von einem Traktor mit lediglich 104 kW (140 PS) effizient betrieben werden. Dies führt zudem zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und geringen Gesamtaussaatkosten.
Eine einreihige Anhängeegge (Optionscode 6040) ist für einen sauberen Abschluss der Arbeiten optional erhältlich.
Die Egge ist mit 10 mm (0,4 in) langen Federzinken ausgestattet und kann in vier verschiedene Arbeitspositionen eingestellt werden. Die Egge wird zusammen mit den Furchenziehern der Sämaschinen angehoben und abgesenkt.
Spuranreißer (Optionscode 4100) sind optional erhältlich, damit für passende Folgespuren auf dem Feld nicht mehr geraten werden muss.
Die 3-m (9,8-ft) und 4-m (13,1-ft)-Modelle verfügen über einfache einteilige Spuranreißer, die hinter dem Saatgutbehälter montiert sind. Die 6-m (19,7-ft)-Modelle verfügen über extrem robuste, einklappbare Spuranreißer, die vor dem Saatgutbehälter am Rahmen montiert sind. Alle Spuranreißer sind mit Scherbolzenschutz ausgestattet.
Die Spuranreißer sind mit einem gekerbten, 406 mm (16 in) großen Scheibenmesser und mit einem 102-mm (4-in)-Tiefenmessband ausgestattet.
Für Fahrer, die mit AutoTrac™ Lenksystemen arbeiten, kann eine Option ohne Spuranreißer (Optionscode 4200) bestellt werden.
Die Sämaschine 750A setzt ein pneumatisches Dosiersystem ein, das Ausbringmengen von 1,1 bis 412 kg/ha (2,4 bis 908,3 lb/acre) ermöglicht. Das Dosiergerät arbeitet üblicherweise mit einem Variationskoeffizienten von 7-10 Prozent. Unterschiede bei der Dosiergenauigkeit sind +/- 1 Prozent für Quer- und Längsneigung (F.A.T. CH – University of Switzerland).
Aufgrund der der konischen Form des Saatgutbehälters kann bis zu einer Restmenge von nur 500 g (1,1 lb) im Saatgutbehälter weitergesät werden.
Das Dosiersystem der 750A kann dank des genauen Dosiersystems das Saatgut von vielerlei Feldfrüchten bei geringen oder hohen Ausbringmengen säen.
Das Dosiersystem kann schnell und einfach ohne Werkzeuge zwischen Einstellungen für normale Saatgrößen (z. B. Getreide) und feines Saatgut (z. B. Raps) angepasst werden. Zudem kann großes Saatgut wie Erbsen und Bohnen ohne besondere Einsätze dosiert werden.
Die 3-m (9,8-ft)- und 4-m (13,1-ft)-Modelle verfügen über ein einzelnes Dosiergerät, das 6-m (19,7-ft)-Modell über zwei.
Mechanisches Dosiersystem mit Spornrad
Elektrisches Dosiersystem in der ISOBUS/GreenStar™-Option enthalten
Maschinen mit Grundausstattung sind mit mechanisch angetriebenen Dosiersystemen ausgestattet. Das optionale GreenStar Display/die ISOBUS-Steuerungsfunktion (Optionscodes 6200 und 6210) bietet einen elektrischen Antrieb des Dosiersystems. Dies sorgt für eine leichtere Kalibrierung, wodurch der Fahrer die Möglichkeit hat, Ausbringmengen schrittweise von der Traktorkabine aus anzupassen.
Eine Kalibrierschale wird zur einfachen und stressfreien Kalibrierung mit jeder Maschine geliefert.
Das vollständig geschlossene mittlere Zellenrad des Dosiergeräts misst exakt das erforderliche Volumen des Saatguts, das in den Venturi-Kegel gefüllt wird. Im Venturi-Kegel wird das Saatgut mit dem Luftstrom gemischt und in einen Verteilerkopf weitergeleitet.
Jeder Verteilerkopf teilt das Saatgut nach dem Zufallsprinzip in die Saatgutförderschläuche auf, und leitet es dann an die Furchenzieher weiter. Fahrgassenventile, sofern angebracht, befinden sich auf dem Verteilerkopf.
Die Luftversorgung erfolgt über ein effizientes, hydraulisch betriebenes Gebläse, das vom Traktor angetrieben wird. Ein Drehzahlsensor für das Gebläse ist angebracht, der eine Warnmeldung bei niedriger Drehzahl abgibt.
Der robuste, hochbelastbare Stahlrahmen verfügt über große Bauteile, um den Belastungen bei schweren Säbedingungen standzuhalten. Die Furchenzieherantriebswelle, Drehlager und Hydraulikbefestigungen sind extrastabil für eine lange Lebensdauer.
Die 3-m (9,8-ft)-Maschinen verfügen über einen einzelnen, starren Rahmen. Die 4-m (13,1-ft)- und 6-m (19,7-ft)-Rahmen verfügen über einen hydraulischen Einklappmechanismus für eine Transportbreite von lediglich 3 m (9,8 ft). Das Einklappen erfolgt einfach über die Zusatzsteuergeräte (ZSG) des Traktors. Eine mechanisch verriegelbares Gelenk sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Transport.
HINWEIS: Es ist wichtig, dass Fahrer die Sicherheitsanweisungen in der Betriebsanleitung lesen und die Warnaufkleber an der Maschine beachten, bevor sie versuchen, den Einklappmechanismus oder andere Maschinensysteme zu bedienen.
Furchenzieher der ProSeries
Einzelscheiben-Furchenzieher
Aufbauend auf der Erfahrung aus mehr als 2 Millionen Furchenziehern der Serie 90 wurde die ProSeries entwickelt, um zwei Ziele zu verwirklichen: geringerer allgemeiner Wartungsaufwand und höhere Genauigkeit. Unter Pflanzbedingungen, die von der reduzierten Bodenbearbeitung bis zur konservierenden Bodenbearbeitung und den anspruchsvollen Bedingungen ohne Bodenbearbeitung reichen, legt der Furchenzieher der ProSeries die einzelnen Saatkörner präzise in einer spezifischen Tiefe ab und stellt so einen ausgezeichneten Kontakt von Saatgut und Boden zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Keimung sicher. Jeder Furchenzieher verfügt über eine Einzelaufhängung, um den Bodenkonturen und Bodenunebenheiten zu folgen.
Jeder Furchenzieher der ProSeries verfügt über individuelle Einstellungsmöglichkeiten für:
Der Furchenzieher der ProSeries zeichnet sich gegenüber den Furchenziehern der vorherigen Serie 90 durch eine Reihe von Verbesserungen aus. Dazu gehören ein allgemein besseres Verschließen der Saatfurche dank des gezahnten Schließrads und ein besserer Kontakt von Saatgut und Boden durch das schmalere Anpressrad und Pflugmesser. Zusätzlich zu den aktualisierten abgedichteten Büchsen zur Minimierung von Korrosion und Staubansammlungen verfügt er außerdem über weniger Schmierpunkte dank der verbleibenden einzelnen Schmierstelle, die eine Wartung nur einmal pro Saison erfordert. Außerdem zeichnet sich der Furchenzieher der ProSeries durch eine einfache Höheneinstellung und eine lange Lebensdauer der mit dem Boden in Kontakt kommenden Teile aus.
Der Furchenzieher der ProSeries ermöglicht dem Fahrer einen früheren Feldeinsatz und eine längere Aussaat mit verbesserter Genauigkeit.
Die Furchenzieher sind in zwei Reihen mit einem Reihenabstand von 165 mm (6,5 in) montiert. An der 3-m (9,8-ft)-Sämaschine des Typs 750A befinden sich zwei Reihen mit jeweils neun Furchenzieher-Einheiten. An der 4-m (13,1-ft)-Sämaschine des Typs 750A befinden sich zwei Reihen mit jeweils 12 Furchenzieher-Einheiten. An der 6-m (19,7-ft)-Sämaschine des Typs 750A befinden sich zwei Reihen mit jeweils 18 Furchenzieher-Einheiten.
Die Einzelscheiben-Furchenzieher sind gruppenweise montiert und werden hydraulisch angehoben und abgesenkt. Die Hydraulik dient außerdem dazu, die Einstellung des Anpressdrucks für die Furchenzieher zu ermöglichen.
Es wird ein aktives hydraulisches Anpressdrucksystem zum Eindringen in den Boden verwendet. Der Anpressdruck wird einfach mit dem Druckventil und dem Manometer an der Vorderseite des Hauptrahmens eingestellt. Der Fahrer kann den Anpressdruck einfach anpassen, wenn sich die Einsatzbedingungen ändern.
Unter zähen Bedingungen kann zusätzlich Ballast hinzugefügt werden, indem Traktor-Koffergewichte am Särahmen angebracht werden. Bis zu 10 45-kg (99,2-lb)-Gewichte können hinzugefügt werden, um den maximalen Anpressdruck pro Furchenzieher zu erzielen.
Die Furchenzieher der John Deere ProSeries™ verfügen über 50 mm (2 in) Spiel in jedem Furchenzieher, bevor Anpress-Spiralfedern Druck ausüben. Dies ermöglicht es den einzelnen Furchenziehern, sich ans Gelände anzupassen und gleichzeitig die Gefahr des Aufschiebens von Erde durch die Bodenführungsräder bei weichen Bodenverhältnissen zu verringern.
Die Spiralfeder des Furchenziehers erlaubt ein maximales Spiel von 200 mm (7,9 in) nach oben oder 150 mm (5,9 in) nach unten, bevor der hydraulische Anpressdruck auf die unebenen Bedingungen reagiert.
Schließlich ermöglichen die hydraulischen Anpressdruckzylinder den Furchenziehern ein zusätzliches Spiel von 400 mm (15,7 in) mit einem aktiven hydraulischen Anpressdruck, um den Bodenkonturen genau zu folgen. Die Hydraulik sorgt für zusätzlichen Druck an den Furchenziehern, wenn dieser für die maximale Eindringtiefe erforderlich ist. Zum Schutz vor Überdruck ist ein Entlastungsventil vorhanden.
| Auflagedruckspiel Furchenzieher | 50 mm (2 in) |
| Anpressdruckspiel Spiralfeder | 200 mm (7,9 in) |
| Aktives hydraulisches Anpressdruckspiel | 400 mm (15,7 in) |
| Gesamt | 650 mm (25,6 in) |
Dank der großen Beweglichkeit der Furchenzieher kann sich die Sämaschine wechselnden Bedingungen oder Hindernissen (z. B. Steine) ohne Blockierungen und mit nur minimalen Auswirkungen auf die Saatgutablage anpassen.
Die GreenStar/ISOBUS-Steuersystemfunktion (Optionscodes 6200 und 6210) bietet fortschrittliche Steuerfunktionalität mit einfacher und bequemer Kalibrierung und der zusätzlichen Möglichkeit zur Nutzung der Teilbreitensteuerung. Es ist kompatibel mit den Displays GreenStar 2 2600 und GreenStar 3 2630.
Die folgenden Informationen zum Betrieb der Sämaschine sind verfügbar:
Steuerfunktionen:
Warnmeldungen:
Display-Informationen:
Die Option GreenStar/ISOBUS umfasst elektrische Antriebe für Saatgutdosiereinheiten und bietet bequemere Kalibrierungen sowie die Möglichkeit, mehrere Kalibrierungen für zukünftige Verwendungen zu speichern. Es ist zudem möglich, die Aussaatmenge bei laufendem Betrieb zu erhöhen oder zu senken. Das elektrische Saatgutdosiersystem ändert einfach die Geschwindigkeit, um die Menge anzupassen.
Um die Teilbreitensteuerung mit der Sämaschine 750A zu verwenden, sind ein StarFire™ DGPS-Empfänger (Differentielles Globales Positionierungssystem) und eine weitere Aktivierung der GreenStar Teilbreitensteuerung erforderlich. Bei 3-m (9,8-ft) und 4-m (13,1-ft)-Sämaschinen 750A kann die Teilbreitensteuerung die Gesamtsäbreite ausschalten. Bei 6-m (19,7-ft)-Sämaschinen kann die Teilbreitensteuerung entweder die linke oder die rechte Seite der Sämaschine, oder aber die gesamte Breite abschalten.
HINWEIS: John Deere ist nicht für die Kompatibilität oder Funktionalität von ISOBUS-Maschinen oder Geräten von Drittanbietern verantwortlich. Für weitere Informationen zu möglicher Kompatibilität wenden Sie sich bitte an die ISOBUS-Datenbank der AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) (https://www.aef-isobus-database.org) oder den entsprechenden Hersteller.
HINWEIS: Wenn GreenStar/ISOBUS-Überwachung (Optionscodes 6200 und 6210) spezifiziert ist, wird die Signus-Steuereinheit nicht mitgeliefert.
Für Sämaschinen 750A sind drei Zusatzsteuergeräte (ZSG) sowie ein freier Rücklauf erforderlich, die sich alle gleichzeitig bedienen lassen müssen:
Die Rücklaufleitung wird ab Werk mit einer größeren Kupplung angebracht. Damit der Druck in dieser Rücklaufleitung so niedrig wie möglich gehalten werden kann, sollte er über eine direkte Rücklaufleitung zum Öltank oder Ölfilter und nicht über das ZSG zum Traktor zurückgeleitet werden.