

Dank ihres besonders geringen Zugbedarfs glänzt die John Deere Mulchsämaschine 740A mit einer hohen Flächenleistung, bei Minimalbodenbearbeitung wie bei Pflugsaat. Für Sie bedeutet dies, dass selbst für 9 Meter Arbeitsbreite eine Zugleistung von gerade einmal 96 kW (130 PS) völlig ausreicht
Effizientes Arbeiten ohne Nachfüllpausen: Der große Saatgutbehälter fast 2.300 bzw. 3.500 l. Das erhöht die Flächenleistung.
Sämaschine 740A
Die Sämaschinenserie 740A besteht aus drei verschiedenen Konfigurationen mit Arbeitsbreiten von 6 m, 8 m und 9 m (19,7 ft, 26,2 ft und 29,5 ft).
| Arbeitsbreite | 6 m (19,7 ft) | 8 m (26,2 ft) | 9 m (29,5 ft) |
| Anzahl der Furchenzieher | 40 | 52 | 60 |
| Furchenzieherabstand | 150 mm (5,9 in) | 153 mm (6 in) | 150 mm (5,9 in) |
| Anzahl der Dosiersysteme | Zwei | Zwei | Zwei |
| Saatgutbehältergröße | 2300 l (65,3 bu) | 3500 l (99,3 bu) | 3500 l (99,3 bu) |
| Erforderlicher Mindestleistungsbedarf | 75 kW (100 PS) | 90 kW (120 PS) | 97 kW (130 PS) |
Die Modelle der Sämaschine 740A sind mit Doppelscheiben-Furchenziehern mit einem Abstand von 150 mm (5,9 in) (Modelle mit einer Breite von 8 m [26,2 ft] haben einen Abstand von 153 mm [6 in]).
Ein Hauptargument für die Sämaschinen 740A ist ihr geringer Energiebedarf. Selbst für den größte Modell von 9 M (29,5 ft) kann ein Traktor mit lediglich 97 kW (130 hp) die Sämaschine effizient betreiben. Dies führt zudem zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und geringen Gesamtaussaatkosten.
Einreihige Federzinkenegge an der Sämaschine 740
Eine optionale einreihige Federzinkenegge (Optionscode 6040) ist für einen sauberen Abschluss der Arbeiten verfügbar.
Die Egge ist mit Federzinken von 10 mm (0,4 in) ausgestattet
Die Egge ist mit Federzinken von 10 mm (0,4 in) ausgestattet und kann in vier verschiedene Arbeitspositionen gestellt werden. Die Egge wird zusammen mit den Furchenziehern der Sämaschinen gehoben und gesenkt.
Hydraulisch klappbare Spuranreißer
Hochbelastbare, dreiteilige, hydraulisch klappbare Spuranreißer (Code 4100) sind optional erhältlich, damit für passende Sädurchgänge auf dem Feld nicht mehr geraten werden muss.
Handelsübliche Scheibenschar und Messband für den Markt
Die Spuranreißer sind mit Scherbolzenschutz ausgestattet, um Schäden durch Hindernisse zu vermeiden.
Die Spuranreißer sind mit einer Pflugmesser mit Aussparungen von 40,6 cm (16 in) mit einem 10,2 (4 in) Tiefenmessband ausgestattet.
Die Spuranreißer werden mit doppelt wirkenden Zusatzsteuergeräten (SCV) betätigt, mit denen auch die Klappfunktion des Flügels betrieben wird. Ein elektrohydraulisches Umlenkventil wird zum Umschalten zwischen diesen beiden Funktionen verwendet.
Spuranreißer-Folgeventil
Jedesmal, wenn die Furchenzieher angehoben und abgesenkt werden, wird ein hydraulisches Folgeventil verwendet, um zwischen rechten und linken Spuranreißern zu wechseln. Es ist bei Bedarf auch möglich, beide Spuranreißer gleichzeitig zu senken.
Für Fahrer, die mit AutoTrac™ Spurführungssystemen arbeiten, kann eine Systemoption ohne Spuranreißer (Code 4200) bestellt werden.
Vorlaufmarkierer sind am Rahmen der Egge angebracht und werden im Fahrgassenmodus automatisch gehoben und gesenkt
Optionale Vorlaufmarkierer (Code 6063) ermöglichen automatische Markierungen der Fahrgassenspur auf dem Feld für eine einfache Vorlaufspritz- und Düngevorgänge.
Die Vorlaufmarkierer bestehen aus zwei gezackten Scheiben von 40,6 cm (16 in) mit Messbändern von 10,2 cm (4 in), die am hinteren Eggenrahmen angebracht sind. Die Scheiben werden automatisch von eigenen hydraulischen Zylindern entsprechend der Fahrgassensequenz des Signus- oder GreenStar™/ISOBUS-Steuersystems gehoben und gesenkt.
Eine hydraulisches Absperrventil auf dem Hauptrahmen der Sämaschine ermöglicht ein Deaktivieren der Vorlaufmarkierer, wenn diese nicht gebraucht werden.
Pneumatisches Dosiersystem
Die Sämaschine 740A setzt ein pneumatisches Dosiersystem ein, das Ausbringmengen von 2 bis 380 kg/ha (1,8 bis 339 lb/acre) ermöglicht. Das Dosiergerät wird üblicherweise mit einem Variationskoeffizienten von 7-10 Prozent betrieben. Unterschiede bei der Dosiergenauigkeit sind +/- 1 Prozent für Quer- und Längsneigung (F.A.T. CH – University of Switzerland).
Aufgrund der der konischen Form des Saatgutbehälters kann bis zu einer Restmenge von nur 500 g (1,1 lb) im Saatgutbehälter weitergesät werden.
Das Dosiersystem der 740A kann dank des genauen Dosiersystems eine breite Palette an Erntegut bei geringen oder hohen Ausbringmengen säen.
Elektrisches Dosiersystem in der ISOBUS/GreenStar™ Option enthalten
Das Dosiersystem kann schnell und einfach ohne Werkzeuge zwischen normalen Saatguteinstellungen (z. B. Getreide) und feinen Saatguteinstellungen (z. B. Raps) angepasst werden. Zudem kann großes Saatgut wie Erbsen und Bohnen ohne besondere Einsätze dosiert werden.
Mechanisches Dosierantriebssystem mit Spornrad
Maschinen mit Grundausstattung sind mit zwei mechanisch angetriebenen Dosiersystemen. Der optionale ISOBUS/GreenStar™ Steuerungsoption (Code 6200) bietet einen elektrischen Antrieb des Dosiersystems. Der elektrische Motor sorgt für eine leichtere Kalibrierung der Dosierung, wodurch der Fahrer auch die Möglichkeit hat, Ausbringmengen schrittweise von der Traktorkabine aus anzupassen.
Für noch mehr Vielseitigkeit sind die Sämaschinen 740A in der Lage, jedes Dosiergerät von der Kabine aus für unterschiedliche Spurführungsbreiten oder zur Verhinderung von Überlappungen ein- oder auszuschalten. Die kann entweder manuell oder automatisch an Maschinen mit ISOBUS-Steuerungsoption erfolgen (dafür sind eine Aktivierung von Section Control und ein StarFire™ Empfänger erforderlich).
Ein Kalibrierfach wird zur einfachen und stressfreien Kalibrierung mit jeder Maschine geliefert.
Hochbelastbarer Stahlrahmen
Der robuste, hochbelastbare Stahlrahmen wurde dafür konzipiert, den Belastungen durch die Furchenzieher und einen vollen Saatgutbehälters bei schweren Säbedingungen standzuhalten. Große Rahmenteile stützen die Hubwelle des Furchenziehers, Rotationslager und hydraulische Zylinderverankerungen.
Die hydraulischen Zylinder zum Heben und Senken der Furchenzieher wenden ebenfalls Anpressdruck an.
Alle Modelle der 740A verfügen über eine hydraulische Einklappfunktion und einer Transportbreite von 3 m (9,8 ft). Das Einklappen erfolgt einfach über die Zusatzsteuergeräte (SCV) des Traktors. Eine mechanisch verriegelbares Gelenk sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Transport.
Bei Modellen von 9 m (29,5 ft) ist eine zusätzliche Vorbereitung zum Transport erforderlich. Die äußeren Furchenzieher müssen angehoben und die Enden der Verlängerungen der folgenden Federzinkenegge muss entfernt und verstaut werden, um die Transportanforderungen von 3 m (9,8 ft) zu erfüllen.
HINWEIS: Es ist wichtig, dass Fahrer die Sicherheitsanweisungen in der Betriebsanleitung lesen und die Warnaufkleber an der Maschine beachten, bevor sie versuchen, den Klappmechanismus oder andere Maschinensysteme zu bedienen.
Doppelscheiben-Furchenzieher
Besseres Säen beginnt mit einem nachweislich besseren Furchenzieher. John Deere ist weltweiter Marktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Aussaatsystemen und Furchenziehern.
Die Doppelscheiben-Furchenzieher der Sämaschine 740A wurden dafür konzipiert, in Saatbetten mit einem Ernterückstand von bis zu 45 Prozent zu arbeiten. Die versetzt (oder im Winkel) angebrachte Befestigung der Furchenzieher mit abwechselnd Furchenzieher mit langen und kurzen Armen sorgt für ausreichend Raum, damit Fremdkörper die Furchenziehergruppe ohne Blockaden durchlaufen.
Die Furchenzieher sind versetzt angebracht, damit Fremdkörper und Ernterückstände durchlaufen können
Die Furchenzieher haben einen Abstand von 150 mm (5,9 in) bei Maschinen von 6 m (19,7 ft) und 9 m (29,5 ft) und von 153 mm (6 in) bei Maschinen von 8 m (26,2 ft).
Komponenten de Furchenziehers
Die Scheibenschare mit einem Durchmesser von 34,3 cm (13,5 in) sind mit einem Versatz von 6,35 mm (0,25 in) an den beiden Scheiben angebracht. Eine Scheibe ist leicht von der anderen versetzt, sodass eine scharfe Kante zum Durchschneiden von Rückständen sichergestellt und eine schmale Saatfurche für optimale Saatgutablage erzeugt wird, bei der selbst bei harten Bodenbedingungen ein ordnungsgemäßes Eindringen in den Boden sichergestellt wird. Gegenüberliegende Furchenzieher sind mit diesem abwechselnd rechten und linken Versatz angebracht, um eine Zug von der Seite zu verhindern und eine glatte Bodenoberfläche mit minimalem Erdaufwurf zu hinterlassen.
Säschare aus Aluminium zwischen den beiden Furchenzieherscheiben leiten das Saatgut für die optimale Saatgutablage in die Mitte der Saatfurche.
Die Furchenzieher werden hydraulisch gehoben und gesenkt. Dabei wird die Hydraulik auch zum Anbringen des aktiven Anpressdrucks genutzt, wobei eine gutes Eindringen in den Boden und eine einheitliche Pflanztiefe sichergestellt wird. Bei Hindernissen können sich die Furchenzieher bis zu 15 Grad gegen den hydraulischen und den Federdruck nach oben bewegen.
Hydraulischer Anpressdruck durch ein Bedienelement an der Vorderseite der Sämaschinenplattform
Es wird ein aktives hydraulisches Anpressdrucksystem zum Eindringen in den Boden und für eine einheitliche Pflanztiefe verwendet. Der Anpressdruck wird einfach mit dem Druckventil und dem Manometer an der Vorderseite des Hauptrahmens eingestellt. Der Fahrer kann den Anpressdruck einfach anpassen, wenn sich die Einsatzbedingungen ändern.
Mithilfe von Zylindern zum Heben und Senken auf die Furchenzieher aufgebrachter hydraulischer Anpressdruck
Die aktive Hydraulik arbeitet zusammen mit den Federn, die an jedem Furchenzieher angebracht sind, um einen anpassbaren Bereich von bis zu 50 kg (110,2 lb) Anpressdruck je Furchenzieher zu sorgen. Diese Anpressdruckstärke gewährleistet ein hervorragendes Eindringen in den Boden, selbst unter erschwerten Bedingungen.
Schließlich ermöglichen die hydraulischen Anpressdruckzylinder den Furchenziehern eine zusätzlichen Bewegungsspielraum von 406,4 mm (16 in) mit einem aktiven hydraulischen Anpressdruck, um den Boden genau zu folgen. Die Hydraulik sorgt für zusätzlichen Druck an den Furchenziehern, wenn dieser für die maximale Eindringtiefe erforderlich ist. Ein Entlastungsventil zum Schutz vor Überdruck vorhanden.
Dank der großen Beweglichkeit der Furchenzieher kann sich die Sämaschine wechselnden Bedingungen oder Hindernissen (z. B. Steine) ohne Blockagen und mit nur minimalen Auswirkungen auf die Saatgutablage anpassen.
GreenStar™/ISOBUS-Steuersystem
Die Option GreenStar™/ISOBUS-Steuersystem (Codes 6200 und 6210) bietet fortschrittliche Steuerfunktionalität mit einfachen und bequemer Kalibrierung und der zusätzlichen Möglichkeit zur Nutzung von Section Control. Sie ist mit GreenStar™ 2 2600 und GreenStar™ 3 2630 Displays sowie Generation 4 Displays (darunter 4100, 4200 und 4600 CommandCenter™ Displays sowie 4240 und 4640 Universal Displays) sowie weiteren ISOBUS-Displays von Drittanbietern kompatibel.
Die folgenden Informationen zum Betrieb der Sämaschine sind verfügbar.
Elektrischer Antrieb für die Saatgutdosiereinheit
Die Option GreenStar™/ISOBUS umfasst elektrische Antriebe für Saatgutdosiereinheiten und bietet bequemere Kalibrierungen sowie die Möglichkeit, mehrere Kalibrierungen für zukünftige Verwendungen zu speichern. Es ist zudem möglich, die Aussaatmenge bei laufendem Betrieb zu erhöhen oder zu senken. Das elektrische Saatgutdosiersystem ändert einfach die Geschwindigkeit, um die Menge anzupassen.
Um Section Control mit der Sämaschine 740A zu verwenden, sind ein StarFire™ DGPS-Empfänger (Differentielles Globales Positionierungssystem) und eine weiter Aktivierung von Section Control erforderlich. Eine Schaltung der linken oder der rechten Seite der Sämaschine oder der gesamten Breite ist möglich. Es ist nicht möglich, einzelne Furchenzieher ein- oder auszuschalten.
HINWEIS: John Deere ist nicht für die Kompabilität oder Funktionalität von ISOBUS-Maschinen oder Geräten von Drittanbietern verantwortlich. Für weitere Informationen zu möglicher Kompabilität wenden Sie sich bitte an die ISOBUS-Datenbank der AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) (https://www.aef-isobus-database.org) oder den entsprechenden Hersteller.
HINWEIS: Wenn GreenStar™/ISOBUS-Überwachung spezifiziert ist, wird die Signus-Steuereinheit nicht mitgeliefert.
HINWEIS: ISOBUS erfordert ein Gen 4 4600 v2 CommandCenter oder Universal-Display 4640. Bestellinformationen zum Universal-Display 4640 finden Sie in der Technologie für Präzisionslandwirtschaft-Preisliste.
Hydraulikleitungen an der Sämaschine 740A
Für Sämaschinen 740A sind drei Zusatzsteuergeräte (SCV) sowie ein freier Rücklauf erforderlich, die sich alle gleichzeitig bedienen lassen müssen:
Die Rücklaufleitung wird ab Werk mit einer größeren Kupplung angebracht, Damit der Druck in dieser Rücklaufleitung so niedrig wie möglich gehalten werden kann, sollte er über eine direkte Rücklaufleitung zum Öltank oder Ölfilter und nicht über das SCV zum Traktor zurückgeleitet werden.
Optionale Spurlockerer brechen die Oberflächenverdichtung durch den Räder auf dem Saatbett auf und ermöglichen so eine gleichmäßigere Aussaat, eine verbesserte Saatgutausbringung in der Spur und ein saubereres Ergebnis.
Es sind zwei Spurlockereroptionen verfügbar:
Bei Sämaschinen mit Spurlockerern sind auch Zusatzgewichte am vorderen Ende des Hauptrahmens angebracht, um die Maschine insgesamt im Gleichgewicht zu halten.
Der Sämaschinen-Spurlockerer entfernt effektiv durch die einzelnen Räder der Sämaschine erzeugte Reifenspuren. Er besteht aus acht Federzinken mit austauschbaren Spitzen. Je zwei Zinken sind direkt hinter jedem Sämaschinenrad angebracht.
Sämaschinen-Spurlockerer in angehobener Position
Die Sämaschinen-Spurlockererzinken sind an einem federbelasteten Kraftheber angebracht und werden beim Fahren auf das Feld manuell angehoben und gesenkt. Verriegelungsbolzen halten die Hubwelle des Sämaschinen-Spurlockerers in der gehobenen und gesenkten Position. Die Federbelastung ermöglicht, dass die Zinken des Spurlockerers sich nach oben und aus dem Weg bewegen, wenn sie auf auf ein Hindernis treffen, bevor sie wieder zurück zur Arbeit springen. Die Einsatztiefe der Zinken des Sämaschinen-Spurlockerer kann mit einer Anschlagschraube am Hauptrahmen angepasst werden.
Traktor-Spurlockerer werden an die Vorderseite der Sämaschinenräder gesetzt, um die Verdichtung durch Traktorräder zu beseitigen.
Traktor-Spurlockerer im Einsatz
Skizze des Traktor-Spurlockerers
Sie bestehen aus vier hochbelastbaren federbelasteten Bodenbearbeitungszinken mit austauschbaren Pfeilspitzen, die die Verdichtung durch über das Saatbett rollende Traktorräder effektiv beseitigen.
Traktor-Spurlockerer werden durch eigene hydraulische Zylinder zusammen mit den Furchenziehern der Sämaschine angehoben und gesenkt. Die Einsatztiefe kann durch Tiefenanschlagsschrauben angepasst werden.
Beleuchtung und Reflektoren an der Sämaschine 740A
Das Beleuchtungspaket (Optionscode 6020) ist für den Transport auf öffentlichen Straßen erforderlich. Es enthält die erforderliche Beleuchtung für die Länder, in denen sie vertrieben wird.
Bei bestimmten Ländern können weitere Reflektoren und ein Aufkleber für die Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h (15,5 mph) erforderlich sein. Diese können mit dem Code 6030 bestellt werden.