LAND UND LEBEN   23 JANUAR, 2020

Wissen, was der Landwirt braucht

Das Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden ist die Grundlage für die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen. Hier möchten wir euch einen kleinen Einblick geben, wie nahe wir dem Arbeitsalltag unserer Kunden sind.

Text: Steven Roller

Das Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden ist die Grundlage für die  Produktentwicklung bei John Deere.

John Deere ist es wichtig, die tägliche Arbeit eines Landwirts zu verstehen.

Unser Anspruch ist es seit jeher, die bestmögliche Lösung – Maschine oder Dienstleistung – zu entwickeln, um unsere Kunden bei ihren kleinen und großen Herausforderungen zu unterstützen. Der wichtigste Schritt ist dabei das Verständnis für die tägliche Arbeit eines Landwirts und dafür, wie diese Arbeit möglichst einfach sowie zeit- und kostensparend erledigt werden kann.

Die Praxis verstehen

Wir setzen verschiedene Methoden ein, um diese Anforderungen zu verstehen. Das sind zum Beispiel Interviews, bei denen wir Landwirte und Lohnunternehmer über ihre täglichen Aufgaben befragen. Dabei stellen wir ihnen Fragen zu der Leistung ihrer Maschinen, dem Umfeld, in dem sie ihren Betrieb führen und zu ihren Erwartungen in Bezug auf die zukünftige Marktsituation.

Die aus Studien gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung unserer Produkte.

Salvador Garcia, Manager für Kundenforschung, John Deere

„Bei John Deere haben wir ein sehr gutes Verständnis für die Kundenanforderung, die wir durch intensive Gespräche mit den Kunden, häufig auch bei Besuchen direkt im Feld, sowie anderer Methoden der qualitativen und quantitativen Forschung erlangen“, meint Salvador Garcia, zuständig für die Kundenforschung bei John Deere. „Die Erkenntnisse, die wir aus diesen Studien gewinnen, bilden eine wichtige Grundlage für die mittel- und langfristige Entwicklung unserer Produkte.“

Kunden testen unsere Prototypen

Sobald ein Traktor, eine Erntemaschine oder Ballenpresse in der Entwicklung das Prototyp-Stadium erreicht hat, findet eine intensive Kommunikation mit ausgewählten Kunden-Fokusgruppen statt. Kunden aus verschiedenen Ländern werden zu einer zentralen Veranstaltung eingeladen. Anhand von Prototypen können sich diese Kunden dann ausführlich mit den betreffenden Modellen auseinandersetzen und sie im Einsatz testen.

intensive Kommunikation mit ausgewählten Kundenfokusgruppen

Im Prototyp-Stadium findet eine intensive Kommunikation mit ausgewählten Kundenfokusgruppen statt.

„Bei solchen Veranstaltungen bekommen wir Detailinformationen zu den Bedürfnissen der Kunden. Beispielsweise erfolgt ein geführter Rundgang um die Maschine, bei dem die Kunden vor allem die Funktionen, die wichtig für sie sind, kommentieren.“ Mit diesem qualitativen Ansatz kann John Deere oftmals noch kurzfristig Produktverbesserungen in die Serienproduktion einfließen lassen. „So profitieren letzten Endes alle unsere Kunden von den Ergebnissen dieser Kunden-Fokusgruppen“, betont Salvador Garcia.

„Manchmal handelt es sich bei den Verbesserungen um scheinbar kleine Dinge, wie beispielsweise die bessere Platzierung eines Rückspiegels oder die Anzahl und Positionierung von Außenleuchten. Aber gerade diese kleinen Dinge können an einem langen Arbeitstag den Unterschied ausmachen.“

Gerade die kleinen Dinge können an einem langen Arbeitstag den Unterschied ausmachen.

Salvador Garcia, Manager für Kundenforschung, John Deere

Eine einfache und schnelle Art, um mit Kunden in Dialog zu treten, bieten Online-Kanäle. John Deere unterhält ein Online-Panel in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, dem insgesamt rund 1.500 Kunden angehören, die regelmäßig kurze Fragebögen erhalten. Diese Methode ist besonders nützlich, um schnell ein Kunden-Feedback zu einer Vielzahl von Themen zu erhalten.